LV Niedersachsen und Bremen - 2010

Presse > Presseinformationen > 2010
02.08.2010

Von wirksamen Sparen kann keine Rede sein

Bund der Steuerzahler kritisiert Beschlüsse zum Haushalt 2011

Scharfe Kritik übt der Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen an den Ergebnissen der Haushaltsklausur der Niedersächsischen Landesregierung. Die 1,9 Milliarden Euro große Deckungslücke des Etats 2011 wird nur zu einem Viertel durch echte Sparmaßnahmen geschlossen. Mehr dazu

15.07.2010

Bund der Steuerzahler fordert „Vorschaltgesetz Kreisreform“

Der Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen fordert den niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann auf, zügig ein „Vorschaltgesetz Kreisreform“ in den Landtag einzubringen. Mit einem solchen Gesetz müsse sichergestellt werden, dass die jetzt von dem Verwaltungswissenschaftler Prof. Joachim Hesse benannten „Kreise mit Stabilisierungsbedarf“ die unausweichlichen Kreisfusionen nicht unnötig erschwerten oder verteuerten. Mehr dazu

06.07.2010

Steuerzahlergedenktag am 4. Juli 2010

Bürger und Unternehmen arbeiten mehr als die Hälfte des Jahres für den Staat

Der Steuerzahlergedenktag fiel dieses Jahr auf den 4. Juli - also genau zehn Tage früher als 2009. Ab diesem Tag arbeiten die Deutschen nach den Berechnungen des Bundes der Steuerzahler wieder für ihr eigenes Portemonnaie. Das gesamte Einkommen, das die Steuer- und Beitragszahler vor diesem Datum erwirtschaftet haben, wurde rein rechnerisch an den Staat abgeführt. Mehr dazu

02.07.2010

Konsolidierungsanstrengungen verstärken

Niedersachsen muss unter McAllister seine Ausgaben stärker zurückfahren

Der Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen fordert den neuen Niedersächsischen Ministerpräsidenten, David McAllister, auf, die Konsolidierung der Landesfinanzen weiter zu forcieren. Nach wie vor liegen viele Einsparpotenziale in Niedersachsen brach. Alle Landesausgaben müssen ohne Tabus auf den Prüfstand. Mehr dazu

02.06.2010

Nein zum Diätenautomatismus!

Bund der Steuerzahler kritisiert Gesetzentwurf von CDU, SPD und FDP

Der Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen trägt die Diätenpläne der Landtagsfraktionen von CDU, SPD und FDP nur in Teilen mit. Für vertretbar und angemessen wird nach den vorangegangenen Nullrunden eine Erhöhung der monatlichen Abgeordnetenbezüge zum 1. Juli 2010 um 205 Euro auf 5.800 Euro gesehen. Eine erneute Anhebung innerhalb von sechs Monaten um weitere 200 Euro sowie den beabsichtigten Diätenautomatismus lehnt der Verband ab. "Der Landtag sollte künftige Diätenanpassungen jeweils separat und im Lichte der Öffentlichkeit beschließen", fordert die Steuerzahlerorganisation. Mehr dazu

27.05.2010

Zwei Rügen des Rechnungshofes lösen Strafanzeigen aus

Bund der Steuerzahler sieht Untreueverdacht bei Landesschulbehörde und Oldenburger Forschungsinstitut

Mit zwei gravierenden Rügen im diesjährigen Jahresbericht des Niedersächsischen Landesrechnungshofes müssen sich jetzt Staatsanwälte in Lüneburg und Oldenburg auseinandersetzen. Der Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen sieht den Verdacht der Untreue gem. § 266 Strafgesetzbuch bei der Landesschulbehörde in Lüneburg im Zusammenhang mit einer rechtswidrigen Versetzung einer jungen Lehrerin in den Ruhestand. Einen weiteren Untreueverdacht sieht der Verband im Falle einer rechtswidrigen Spende aus Landesmitteln, die das Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik-Werkzeuge und -Systeme e.V. an eine Informatik-Akademie auf der Insel Rügen gewährte. Mehr dazu

21.05.2010

Kommunale Kassenkredite auf neuem Höchststand

Bund der Steuerzahler fordert Ausgabenbegrenzungen

In immer stärkerem Maße finanzieren die niedersächsischen Kommunen die laufenden Personal-, Betriebs- und Sozialausgaben durch Schulden. Mit einer 10-prozentigen Steigerung erreichten die kommunalen Kassenkredite, die die laufende Liquidität der Rathäuser sichern sollen, zum Ende des Jahres 2009 mit über 4,5 Mrd. Euro (571 Euro pro Einwohner) einen neuen Höchststand, berichtet der Bund der Steuerzahler. Der enorme Anstieg der Kassenkredite sei verwunderlich, weil die Netto-Steuereinnahmen des Jahres 2009 in Höhe von 5,82 Mrd. Euro die dritthöchsten überhaupt waren und sogar noch geringfügig über dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre (5,8 Mrd. Euro) lagen. Mehr dazu

27.04.2010

Wolfsburg ist Spitze bei Steuereinnahmen 2009

Bund der Steuerzahler: Auch im Krisenjahr 2009 lagen die Steuereinnahmen größerer niedersächsischer Städte auf hohem Niveau

Unter den 24 größeren niedersächsischen Städten erzielte die Autostadt Wolfsburg im letzten Jahr mit 1.590 Euro je Einwohner die höchsten Netto-Steuereinnahmen. Im Vergleich zum Jahr 2008 verzeichnete sie eine Steigerung um 20 Prozent. Es folgen die Flughafenstadt Langenhagen (1.271 Euro, minus 20,7 Prozent gegenüber 2008) und die Landeshauptstadt Hannover (1.196 Euro, minus 18,6 Prozent). Mit 586 Euro je Einwohner bzw. 577 Euro je Einwohner sind Garbsen (minus 17,5 Prozent) und die Wasserstadt Nordhorn (minus 9,6 Prozent) die steuerschwächsten Städte in Niedersachsen. Mehr dazu

13.04.2010

Bund der Steuerzahler: Subventionen an Landwirtschaft zurückführen!

Deutsche Steuerzahler müssen vom „Agrar-Gipfel McAllister/Aigner“ profitieren

Der Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen appelliert an den Vorsitzenden der CDU Niedersachsen und der CDU Landtagsfraktion David McAllister, beim Treffen mit der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner nicht nur eine anderweitige Verteilung der Agrar-Finanzhilfen des Bundes anzustreben. Vor dem Hintergrund der desolaten Staatsfinanzen im Bund wie in Niedersachsen müssten die Agrarsubventionen spürbar zurückgeführt werden. Mehr dazu

26.03.2010

Privat-Prozesse auf Steuerzahlers Kosten einschränken

Bund der Steuerzahler fordert Unterstützung durch Niedersachsens neue Bevollmächtigte in Berliner Landesvertretung

Der Bund der Steuerzahler hat die neue Bevollmächtigte des Landes Niedersachsen beim Bund, Staatssekretärin Dr. Martina Krogmann, aufgefordert, die Begrenzung der öffentlichen Prozesskosten- und Rechtsberatungshilfe zu einem Schwerpunkt ihrer künftigen „Botschafter-Tätigkeit“ in Berlin zu machen. Die einst wohlgemeinten Bundesgesetze zur Prozesskosten- und Beratungshilfe für Bürger mit geringen Einkommen seien für die Steuerzahler mittlerweile zu einer Falle geworden. Mehr dazu

12.03.2010

Steuergeldverschwendung im ÖPNV

Der Bund der Steuerzahler rügt Steuergeldverschwendung im öffentlichen Personennahverkehr der Landeshauptstadt Hannover. Die 520.000 Euro teure Sanierung des gerade einmal elf Jahre alten Hochbahnsteigs an der Haltestelle "Stadionbrücke" sei ein Beleg für fehlende Sorgfalt bei Bauplanung und für kostspielige extravagante Haltestellenkonstruktionen. Der Verband fordert mehr Bescheidenheit beim Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs. Mehr dazu

24.02.2010

Lob für neue Bremer Abgeordnetenbezahlung

Bund der Steuerzahler: Endlich volle Steuerpflicht und beitragsfinanzierte Altersversorgung

Die grundlegende Reform des Bremer Abgeordnetenrechts findet Zustimmung und Anerkennung des Bundes der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen. Den Bürgerschaftsfraktionen sei bei der künftigen Abgeordnetenbezahlung im Hinblick auf Transparenz und Gleichbehandlung mit Normalbürgern bei Besteuerung und Altersversorgung ein wirklich großer Wurf gelungen. Bremen setze sich bei der Politikerbezahlung an die Spitze der Reform-Bundesländer. Mehr dazu

22.02.2010

Hotel-Kulturabgabe fehlt die Rechtsbasis

Bund der Steuerzahler: Kommunalpolitiker sollen Augenmerk auf Ausgabenbegrenzungen statt auf neue Abgaben richten

Der Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen sieht für die Erhebung einer kommunalen Kulturförderabgabe keinen rechtlichen Spielraum. Entsprechende Pläne zu ihrer Einführung, wie sie derzeit in Hannover oder Osnabrück als Reaktion auf den ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf Übernachtungen in Hotels diskutiert würden, sollten schnellstens begraben werden. Der Bund der Steuerzahler rät den Kommunalpolitikern, ihr Hauptaugenmerk auf die Begrenzung der steigenden Ausgaben zu legen, anstatt neue kommunale Abgaben zu erfinden. Mehr dazu

19.02.2010

''Notfalls ein Staatskommissar für Goslar''

Bund der Steuerzahler fordert strengere Kommunalaufsicht über die Harzstadt

Der Bund der Steuerzahler hat das niedersächsische Innenministerium als Kommunalaufsichtsbehörde aufgefordert, die Stadt Goslar haushaltswirtschaftlich "an die Kandare zu nehmen". Notfalls müsse dabei auch von dem schärfsten Instrument der Kommunalaufsicht, nämlich der zeitweisen Bestellung eines Staatskommissars Gebrauch gemacht werden. Unregelmäßigkeiten und Chaos in der städtischen Buchführung, Umgehung von Sparauflagen, Nichtbeachtung von Ausgabensperren sowie insgesamt unzureichende Sparbereitschaft und dazu Einnahmeminderungen aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise haben nach Auffassung des Bundes der Steuerzahler die Stadt Goslar in eine äußerst prekäre Haushaltslage geraten lassen. Mehr dazu

29.01.2010

„Entschlossener sparen“

Bund der Steuerzahler nimmt Stellung zu Ergebnissen der Kabinettsklausur

Der Bund der Steuerzahler fordert von der niedersächsischen Landesregierung einen entschlosseneren Sparkurs. Eckpunkte der jüngsten Kabinettsbeschlüsse mit Stellenstreichungen, pauschalen Sparbeschlüssen für die Ministerien, Überprüfung der Behördenstrukturen und die stufenweise Anhebung der Pensionsgrenze für Beamte wiesen zwar in die richtige Richtung. Sie seien angesichts des immensen Ausgabenüberhangs im niedersächsischen Landesetat aber unzureichend, um die Landesfinanzen in den nächsten Jahren auf ein solides Fundament zu stellen. Mehr dazu

04.01.2010

33 Euro Schuldenzuwachs pro Sekunde

Bremer Schuldenuhr bei 16,66 Milliarden Euro

Die Schulden im Land Bremen wachsen im neuen Jahr deutlich schneller als noch 2009. Die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler in der Bremer Sandstraße zeigt einen Zuwachs pro Sekunde von 33 Euro. Er übertrifft den letztjährigen Schuldenanstieg um fast 11 Euro pro Sekunde. Der aktuelle Schuldenstand von 16,66 Milliarden Euro wird sich bis Ende des Jahres auf 17,7 Milliarden Euro erhöht haben. Damit steigt der persönliche Anteil, der auf jedem Einwohner des Zwei-Städte-Staates allein an Kommunal- und Landesschulden lastet, von aktuell 25.218 Euro auf 26.788 Euro zum Jahresende. Nach Finanzplanungen des Senats soll die Pro-Kopf-Verschuldung Bremens bis zum Ende des Jahres 2013 sogar auf über 30.000 Euro anwachsen. Mehr dazu

Suche
Staatsverschuldung in Niedersachsen
0
Zuwachs / Sekunde
0
Schulden / Kopf
0