LV Niedersachsen und Bremen - Bremer Schuldenuhr rast mit 21,53 Euro pro Sekunde

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02.01.2009

Bremer Schuldenuhr rast mit 21,53 Euro pro Sekunde

Öffentliche Schuldenlast eines jeden Bremers bereits bei 34.854 Euro
Die Bremer Schuldenuhr rast seit Jahresbeginn nur geringfügig langsamer als im Vorjahr. Um 21,53 Euro je Sekunde (bislang 23,22 Euro) wachsen seit Jahresbeginn rein rechnerisch die Schulden des Stadtstaates. Zu dem bereits angehäuften Schuldenberg von 15,2 Milliarden Euro kommen im laufenden Jahr voraussichtlich neue Verbindlichkeiten in Höhe von 679 Millionen Euro hinzu. Derzeit steht jeder Bremer allein mit Landes- und Kommunalschulden in Höhe von 22.991 Euro in der Kreide. Mit anteiligen Bundesschulden erreicht die persönliche öffentliche Schuldenlast eines jeden Bremers - vom Baby bis zum Greis - zurzeit rund 34.854 Euro. Zumindest bei der Staatsverschuldung liegen die Bremer somit bundesweit unangefochten an der Spitze.

Der Bund der Steuerzahler fordert die Politiker in Bremen wie auch im Bund und in anderen Ländern auf, nicht länger die Augen vor der wachsenden Bremer Schuldenkrise zu verschließen, sondern zukunftsfähigen Lösungen den Weg zu bereiten. Die Freie Hansestadt Bremen darf nicht Jahr für Jahr tiefer in den Schulden versinken. Nötiger denn je ist heute eine Schuldenbremse auch in der Bremer Verfassung, die die Politik vor ihren Versuchungen schützt, dauerhaft mehr Geld auszugeben, als vorhanden ist. Um ohne Netto-Kreditaufnahme in den Bremer öffentlichen Haushalten auszukommen, bedarf es verstärkter eigener Sparanstrengungen und Finanzhilfen des Gesamtstaates.

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