LV Niedersachsen und Bremen - Grunderwerbsteuer absenken!

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27.02.2017

Grunderwerbsteuer absenken!

Bund der Steuerzahler: Wohneigentum wichtiger Baustein der Altersvorsorge und der Familienförderung

Im Ruhestand keine Miete zahlen, sondern im Eigentum wohnen oder als Familie mit Kindern in den eigenen vier Wänden leben - vielen Niedersachsen fällt es schwer, sich diesen Traum angesichts steigender Immobilienpreise zu erfüllen. Und zusätzlich verteuert der Staat die Bildung von Wohneigentum durch die Grunderwerbsteuer. Der Bund der Steuerzahler begrüßt deshalb die Initiative der FDP-Landtagsfraktion, die Belastung der "Häuslebauer" durch die Grunderwerbsteuer zu senken.

Der von der FDP heute vorgeschlagene Freibetrag von 500.000 Euro für den Ersterwerb von selbstgenutztem Wohneigentum sei ein zielgerichteter Ansatz, um die Altersvorsorge der Bürger und die Förderung von Familien zu verbessern. Der Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen hatte vor einem Jahr gefordert, den Ersterwerb einer selbstgenutzten Immobilie gänzlich von der Grunderwerbsteuer freizustellen.

Für welche dieser politischen Alternativen sich die niedersächsische Landesregierung in Berlin stark mache, ist für den Bund der Steuerzahler letztlich nicht entscheidend. Wichtig für die Familienförderung und die Eigentumsbildung seien zügige und spürbare steuerliche Entlastungen beim Grunderwerb.

Sollte Niedersachsen entsprechende Bundesratsinitiativen als nicht erfolgversprechend beurteilen und deshalb ablehnen, ist nach Meinung des Bundes der Steuerzahler eine Absenkung des Steuersatzes naheliegend. So könnte das Land in eigener Kompetenz die beiden Steuersatzerhöhungen aus den Jahren 2011 (von 3,5 % auf 4,5 %) und 2014 (von 4,5 % auf 5 %) in zwei Schritten wieder auf den ursprünglichen Satz zurücknehmen. In allen Fällen hält der Verband die Mindereinnahmen für die Landeskasse angesichts seit Jahren kräftig sprudelnder Steuereinnahmen für verkraftbar.

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