Die Niedersächsische Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler im Landtag von Hannover durchbricht heute, am 24.03.2006, die "Schallmauer" von 50 Milliarden Euro und vermeldet damit einen neuen Negativ-Rekord.
Die Schuldenuhr soll eine ständige Mahnung an die Politiker dieses Landes sein. Sie zeigt mit ihrem Zuwachs von zurzeit 57 Euro pro Sekunde, dass das Land Niedersachsen nach wie vor mehr ausgibt als es regulär einnimmt, damit über die Verhältnisse lebt und finanzielle Lasten auf künftige Generationen verschiebt.
Für den hohen Schuldenstand tragen alle Parteien die Verantwortung. Seit 1963 hat es kein Jahr mehr gegeben, in dem Schulden netto getilgt wurden. Es wurde immer nur draufgesattelt - egal, welche Partei(en) an der Regierung war(en).
Es ist höchste Zeit, dass die Niedersächsische Schuldenuhr zum Stillstand kommt; an einen Rückwärtsgang wagt der BdSt derzeit nicht zu denken. Der Bund der Steuerzahler fordert von den Fraktionen des Landtages konkret, Artikel 71 der Niedersächsischen Verfassung, der die Kreditermächtigungen regelt, entschieden schärfer zu fassen.
Das Statement können Sie hier herunterladen (pdf-Format)
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