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Steuertipps

01.03.2010

Erbschaftsteuer

Überentnahme zur Zahlung der Schenkungsteuer

Damit der erbschaft- bzw. schenkungsteuerliche Vorteil bei der Übertragung von Betriebsvermögen dauerhaft erhalten bleibt, ordnet das Gesetz eine sogenannte Wohlverhaltensperiode an. Auch nach der Neuregelung des Erbschaft- und Schenkungsteuerrechts mit Wirkung ab dem 01.01.2009 entfallen die Begünstigungen für Betriebsvermögen anteilig, wie schon nach der früheren Rechtslage, u. a. bei sogenannten Überentnahmen. Mehr dazu

22.02.2010

Betriebliche Luxusfahrzeuge

Angemessenheitsprüfung und 1 Prozent-Regelung

Grundsätzlich sind auch die Aufwendungen für einen betrieblichen Pkw unabhängig von der Höhe als Betriebsausgaben abzugsfähig. Eine Ausnahme gilt für Betriebsausgaben, die die Lebensführung des Steuerpflichtigen oder anderer Personen berühren, soweit sie nach allgemeiner Verkehrsauffassung als unangemessen anzusehen sind. Mehr dazu

08.02.2010

Umwidmung eines Privatdarlehens

Abzugsfähigkeit der Zinsen als Betriebsausgaben

Betriebsausgaben sind Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind. Eine solche Veranlassung ist gegeben, wenn die Aufwendungen objektiv mit dem Betrieb zusammenhängen und subjektiv dem Betrieb zu dienen bestimmt sind. Nach der Rechtsprechung stehen Schuldzinsen in einem derartigen Zusammenhang mit dem Betrieb, wenn sie für eine Verbindlichkeit geleistet werden, die durch den Betrieb veranlasst ist und deshalb zum Betriebsvermögen gehört. Mehr dazu

04.01.2010

Verkauf aus Imbisswagen

Anwendung des ermäßigten Steuersatzes

Die Frage, ob bei der Abgabe von Speisen der ermäßigte oder der normale Umsatzsteuersatz zum Tragen kommt, ist immer wieder Gegenstand finanzgerichtlicher Verfahren. Mehr dazu

25.12.2009

Kindergeldschädliche Bezüge

Geldschenkung

Nicht selten kommt es vor, dass Großeltern ihren Enkeln eine finanzielle Starthilfe in den Berufseinstieg geben wollen. Sie wenden dann in der Regel einen mehr oder weniger großen Geldbetrag zu, den die Enkel zur Bestreitung des Lebensunterhalts verwenden können sollen. Kaum ein Betroffener sieht die Gefahr, dass hierdurch den unterhaltsverpflichteten Eltern der Kindergeldanspruch entzogen werden kann und die Starthilfe damit wirtschaftlich zumindest teilweise entwertet wird. Mehr dazu

18.12.2009

Einlage eines Grundstücks in das Betriebsvermögen

AfA-Bemessungsgrundlage

Regelmäßig kommt es vor, dass Grundstücke, die zunächst zur Erzielung von Vermietungseinkünften genutzt wurden in ein Betriebsvermögen eingelegt werden. In diesem Fall stellt sich die Frage nach der Höhe der AfA-Bemessungsgrundlage für die aufstehenden Gebäude, da bereits im Rahmen der Erzielung der Vermietungseinkünfte Abschreibungen geltend gemacht worden sind. Mehr dazu

11.12.2009

Außergewöhnliche Belastungen

Besuchsfahrten zu erkrankten Angehörigen

Erwachsen einem Steuerpflichtigen zwangsläufig größere Aufwendungen als der überwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverhältnisse, gleicher Vermögensverhältnisse und gleichen Familienstandes, so wird nach § 33 Abs. 1 EStG auf Antrag die Einkommensteuer dadurch ermäßigt, dass der Teil der Aufwendungen, der die dem Steuerpflichtigen zumutbare Belastung übersteigt, steuermindernd abgezogen wird (außergewöhnliche Belastung). Mehr dazu

07.12.2009

Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge

Bürgerentlastungsgesetz bringt volle Abzugsfähigkeit

Ab dem 1. Januar 2010 werden die Steuerzahler durch die ab diesem Zeitpunkt nahezu vollständige Abzugsfähigkeit von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen mit fast zehn Milliarden Euro entlastet. Diese Entlastung ist aber politisch nicht gewollt gewesen, sondern kam erst auf Druck des Bundesverfassungsgerichts zustande, indem das Gericht der Politik bescheinigte, durch die mangelnde Abzugsfähigkeit dieser Beiträge die Steuerzahler jahrelang einer verfassungswidrigen Besteuerung unterworfen zu haben. Mehr dazu

23.11.2009

Betrieb einer Spielhalle

Aufteilungsmaßstab für Vorsteuerabzug

In einer Spielhalle finden sich in der Regel sowohl Geldspielautomaten als auch Unterhaltungsgeräte. Die Umsätze, die mit den Spielautomaten erzielt werden, sind umsatzsteuerfrei, wohingegen die Umsätze, die mit den Unterhaltungsgeräten erzielt werden der Umsatzbesteuerung unterliegen. Dies ist von Bedeutung für die Frage des Vorsteuerabzugs. Mehr dazu

16.11.2009

Leer stehende Immobilie

Vermietungsabsicht entscheidend für steuerlichen Abzug von Werbungskosten

Bei leer stehenden Immobilien kommt es zwischen Steuerzahler und Finanzamt sehr häufig zu Streitigkeiten darüber, ob die anfallenden Aufwendungen noch als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abgezogen werden können. Vor allem bei längerem Leerstand der Immobilie und geringen Vermietungsbemühungen lehnt die Finanzverwaltung den Werbungskostenabzug ab. Mehr dazu

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