"Enttäuschendes Sparprogramm"
Bund der Steuerzahler zum Haushaltssicherungskonzept der Landeshauptstadt HannoverIn Anbetracht des fast zweijährigen Vorbereitungszeitraumes und öffentlichkeitswirksamer Vorankündigungen Monate im Voraus lasse sich das Haushaltssicherungskonzept VII kaum besser als mit dem bekannten Sprichwort "Der Berg kreißte und gebar eine Maus" beschreiben. Wertvolle Zeit sei verstrichen, um den städtischen Haushalt bei zuvor sprudelnden Steuereinnahmen auf Krisenzeiten vorzubereiten. Der Bund der Steuerzahler erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die Landeshauptstadt Hannover in den Jahren 2007 und 2008 zusammen 264,4 Millionen Euro mehr an Netto-Steuereinnahmen zur Verfügung hatte als im Durchschnitt der Jahre 2004 bis 2006. Auch wenn vier Fünftel dieser Steuermehreinnahmen als zusätzliche Umlage an die Region Hannover und zur Rückführung von Kassenkrediten verwandt worden seien, sammelten Oberbürgermeister Weil und Stadtkämmerer Hansmann jetzt vielfach mühsam wieder ein, was zuvor zusätzlich ausgegeben wurde, meint der Bund der Steuerzahler.



