LV Niedersachsen und Bremen - Höchste Zeit für Steuererleichterungen!

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12.07.2016

Höchste Zeit für Steuererleichterungen!

Erst ab dem heutigen Dienstagnachmittag arbeiten Niedersachsen und Bremer für das eigene Portemonnaie

Heute (12. Juli 2016) ist Steuerzahlergedenktag. Bis zu diesem Dienstagnachmittag, exakt bis 14:44 Uhr, haben die Deutschen in diesem Jahr - rein rechnerisch - für die Steuer- und Sozialkassen geschuftet. Erst ab diesem Zeitpunkt werden Bürger und Betriebe - auch in Niedersachsen und Bremen - für das eigene Portemonnaie arbeiten. Anders ausgedrückt: Von einem Euro, der in diesem Jahr erwirtschaftet wird, fließen 52,9 Cent in die öffentlichen Kassen, nur 47,1 Cent verbleiben den Privaten.

Dazu erklärt der Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen, Bernhard Zentgraf:
"Der Staat beansprucht einen zu hohen Teil vom jährlichen Volkseinkommen. Bürger und Betriebe müssen mehr als ein halbes Jahr schuften, nur um Steuern und Sozialabgaben zu erwirtschaften. Der heutige Steuerzahlergedenktag macht deutlich, dass die Abgabenbelastung zu hoch ist. Den Bürgern bleibt zu wenig zur freien Verfügung, insbesondere auch um für das Alter privat vorzusorgen. Es ist deshalb höchste Zeit für steuerliche Entlastungen. Der ungeliebte Solidaritätszuschlag muss 25 Jahre nach der Deutschen Einheit wegfallen, der Tarif der Einkommensteuer muss korrigiert werden, damit Arbeitnehmern mehr Netto von ihren Bruttogehältern verbleibt. Die gute wirtschaftliche Lage und die kräftig sprudelnden Steuerquellen im Bund wie in den Ländern bieten der Politik die Freiräume für Steuererleichterungen."

Hintergrund:
Mit dem Steuerzahlergedenktag zeigt der Bund der Steuerzahler auf, wie viel der Staat vom Einkommen der Bürger und Betriebe für sich beansprucht. Alle Zwangsabgaben, also Steuern und Sozialversicherungsabgaben, darunter auch sog. Quasi-Steuern wie die EEG-Umlage und der Rundfunkbeitrag, werden ins Verhältnis zum voraussichtlichen Volkseinkommen des Jahres 2016 gesetzt. Es ergibt sich eine volkswirtschaftliche Einkommensbelastungsquote von 52,9 %. Von einem Euro des erwirtschafteten Einkommens müssen die Privaten durchschnittlich 32,1 Cent Steuern und 20,8 Cent Sozialabgaben abführen. Es verbleiben zur freien Verfügung lediglich 47,1 Cent. Die vom Bund der Steuerzahler errechnete volkswirtschaftliche Einkommensbelastungsquote lag in den letzten Jahren über 50 %, erreicht aber in diesem Jahr mit 52,9 % einen ihrer höchsten Werte. Der Steuerzahlergedenktag rückt tendenziell immer weiter in die zweite Jahreshälfte.

Weitere Informationen unter belastungsstopp.de
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